| Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld Wir aktualisieren gerade unsere Website und werden bald wieder mit Informationen für Sie da sein. Veranstaltungshinweise: Ausstellungseröffnung GEBAUTER AUFBRUCH – NEUE SYNAGOGEN IN DEUTSCHLAND am Sonntag, 15. Januar 2012 um 18.00 Uhr in der Synagoge BEIT TIKWA der Jüdischen Kultusgemeinde Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld 19 Neue Synagogen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung, die am 15. Januar 2012 eröffnet wird. Seit Mitte der 90er Jahre werden in nennenswertem Umfang wieder Synagogen in Deutschland gebaut. Das „zb: zentrumbaukultur rheinland-pfalz“ hat erstmals die wichtigsten baulichen Zeugnisse eines aufblühenden jüdischen Gemeindelebens zusammen getragen. Zwei Generationen und die starke Zuwanderung aus dem Osten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat es gebraucht, bis auch mit den vielen Neubauten nun auch signalisiert wird, dass man bleiben will. Die meisten Neubauten und Umnutzungen schließen die seit den Pogromen der Nazizeit klaffende Lücke zerstörter Vorgängerbauten, einige entstanden völlig neu, andere entstanden durch die Umnutzung sowohl christlicher Kirchen als auch profaner Bauten. Bau- und Finanzminister Dr. Carsten Kühl, Rheinland-Pfalz sagte bei der Eröffnung der Ausstellung in Berlin: „Eine Synagoge ist ein Ausdruck der Vielfalt religiösen Lebens in Deutschland und sichtbares Zeichen gebauter Kultur. Eine Synagoge ist zugleich ein Symbol für das Selbstbewusstein der Gemeinde und ihrer Stellung in der Gesellschaft.“ Architekt Klaus Beck, der für den Umbau einer Kirche in die Synagoge BEIT TIKWA verantwortlich zeichnet, wird am 15. Januar 2012 in die Ausstellung einführen. Der Künstler Matthias Hauke, dessen Konzept für die Innengestaltung der Räumlichkeiten umgesetzt wurde, steht ebenfalls bei der Ausstellungseröffnung für Fragen zur Verfügung. Mehr Informationen zur Ausstellung Die Ausstellung ist ab dem 16. Januar 2012 dienstags und donnerstags von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr und montags und mittwochs von 10.00 Uhr – 15.00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist bis zum 09. Februar 2012 zu sehen. Ausstellungseröffnung „DIE STIMME DER BIBEL – MIT DEM PINSEL GESEHEN“ von Hasida Landau – Kibbutz Schluchoth/Israel am Sonntag, 29. April 2012 um 15.00 Uhr in der Synagoge BEIT TIKWA der Jüdischen Kultusgemeinde Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld „und der Engel des Herrn erschien Moses in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer verbrannte und doch nicht verzehrt wurde“ Hasida Landau 1926 in Polen geboren, kam 1933 mit ihrer Familie in das britische Mandatsgebiet Palästina/Erez Israel. Sie studierte Grafik an der Bezalel Akademie in Jerusalem und engagierte sich in der Jugend-Aliya. 1949 kommt sie in den Kibbutz Schluchoth auf Besuch und ist fasziniert von den Gilboa-Bergen und bleibt. 1950 heiratet sie Uri Landau, geb. 1922 in Deutschland. Beide leben weiterhin im Kibbutz Schluchoth. Hasida Landau sagt über ihre Bilder; „Die Themen und nicht zuletzt die Farben meiner Werke sind inspiriert von der unmittelbaren visuellen und geistigen Umgebung in der ich lebe, es ist die Atmosphäre eines 1948 gegründeten religiösen Kibbutz bei Bet-Shean in der Jordansenke, am Fuß der Gilboa-Berge, in einer der schönsten Landschaften Israels. Die Tora, auf die sich fast alle meine Werke beziehen, erzählt uns nicht nur Geschichten aus der Vergangenheit, sondern wirft zugleich ein Licht auf unsere Gegenwart und Zukunft. Eine Reihe von Bildern wurden als erstes in der Abrahams Her-berge der ev.-ref. Gemeinde in Beit Jala, Palästina gezeigt als Zeichen der Verbundenheit für einen würdigen und gerechten Frieden zwischen beiden Völkern. Pastor i.R. Hermann Keller, Gründungsmitglied der Abrahams Herberge in Beit Jala wird in die Ausstellung am 29. April 2012 einführen. Die Ausstellung ist ab dem 30. April 2012 dienstags und donnerstags von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr und montags und mittwochs von 10.00 Uhr – 15.00 Uhr geöffnet. Am 01. und 17. Mai 2012 ist die Ausstellung geschlossen. Die Ausstellung ist bis zum 28. Mai 2012 zu sehen. |