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Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Hier können Sie einen Überblick über die neuen Ereignisse unserer Gemeinde bekommen und das aktuelle Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld downloaden.

Unsere gemeinsame Erklärung gegen die AfD auf deutsch und russisch!

Veranstaltungen + Termine

Notos Quartett

Am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 16.00 Uhr

Konzert mit dem Notos Quartett

in der Synagoge Beit Tikwa der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld

Sindri Lederer - Violine, Andrea Burger - Viola,  Philip Graham - Violoncello, Antonia Köster - Klavier
spielen Werke von W.A. Mozart, J. Francaix und J. Brahms

Das Notos Quartett gilt als eine „der herausragenden Kammermusikformationen der Gegenwart“. Publikum wie Kritiker bewundern neben der „virtuosen Brillanz und technischen Perfektion“ des Ensembles besonders den „Sinn für die Balance und das Zusammenspiel, welcher jedes Detail der Komposition hörbar macht“, wobei es „die Zuhörer mit den innig gespielten Tönen direkt ins Herz trifft“.

Als Reaktion auf die ECHO Pop-Verleihung im April 2018, in der ein Album mit antisemitischem und menschenverachtendem Gedankengut mit einem Preis ausgezeichnet wurde, gaben die Musiker des Notos Quartetts als erste Künstler ihren ECHO wieder zurück. Sie lösten damit eine Protestbewegung aus, der sich viele namhafte Künstler wie Igor Levit, Daniel Barenboim und Marius Müller-Westernhagen mit der Rückgabe ihrer Preise anschlossen. Infolgedessen entschied sich der Bundesverband Musikindustrie, die Marke ECHO komplett abzuschaffen.

Im Mai 2018 gaben die Musiker im Berliner Dom ein Benefizkonzert zugunsten eines gemeinsamen Besuches der heutigen Gedenkstätte Auschwitz und Birkenau, sowie Krakau mit Schindlers Fabrik. Teilnehmer waren jugendliche Juden, Muslime und Christen, zum größten Teil Flüchtlinge. Begleitet wurde der Besuch von den Ministerpräsidenten Thüringens und Schleswig-Holsteins sowie dem Bielefelder Rabbiner Dr. Henry Brandt. Auch Mitglieder des Notos Quartetts reisten mit. Die Reise ist der gelungene Versuch das Thema Auschwitz und Shoa gemeinsam zu bearbeiten, Geschichte zu lernen und Tatsachen zu verstehen. Sie hat Begegnung ermöglicht und Verbindungen geschaffen, die in unserer Zeit notwendig und wertvoll sind. Nachfolgeveranstaltungen sind bereits geplant.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Lesung - Bild

Am Sonntag, den 14. April 2019 um 17.00 Uhr

Lesung: Abriss einer Familiengeschichte “Gegen ihren Willen aus Polen und zurück”

in der Synagoge Beit Tikwa der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld

Dies ist die Geschichte einer von vielen jüdischen Familien, die davon geträumt hat ihr Leben zu verbessern. Edith Hecht wird über die Familie ihrer Mutter erzählen; insbesondere über das, was ihr während der Shoa widerfahren ist, und die Zeit danach.

Ester-Edith und Gedalja-Gustav wurden in Polen geboren. Sie verließen ihre Familien und zogen nach Deutschland, um dort zusammen eine eigene Familie zu gründen. Sie ließen sich in Neumünster nieder und lebten dort bis 1933. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, verstanden sie, dass sie als Juden in Deutschland nicht mehr willkommen waren, und zogen weiter nach Holland. Dort lebten sie als erfolgreiche Mittelständler und fühlten sich sicher. Dann wurde Holland von Deutschland besetzt...

Frau Hecht wird über das Leben der Familie im Versteck, wie die drei Kinder überlebt haben, aber die Eltern in Auschwitz umgekommen sind, erzählen.

Edith Hecht ist eine von 12 Enkeln von Edith und Gustav Weißbaum und ist nach ihrer Großmutter benannt. Sie erforschte die Geschichte ihrer Großeltern in Familiendokumenten, in Israel, Deutschland, Auschwitz und Holland. Familie Weißbaum, stellvertretend für alle Shoa-Opfer, soll nicht vergessen werden.

Jedes Jahr, zum Jom haShoa, dem Holocaustgedenktag in Israel, ist Frau Hecht eingeladen, die Geschichte der Familie Weißbaum zu erzählen und ihr Andenken zu bewahren. Sie erzählt über die brutale und völlig überflüssige Tragödie, die Millionen Menschen (darunter viele Deutsche) in allen Ländern, die unter die verbrecherische Gewalt des „Dritten Reichs“ gekommen waren, Leid und Tod gebracht hat.

Veranstalter: Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R.

Gedenken - Jom haShoa

Am 2. Mai 2019 von 15.00 – 20.00 Uhr

JEDE ERMORDETE, JEDER ERMORDETE HAT EINEN NAMEN

Namenslesung am Rathausplatz

Am Donnerstag, den 2. Mai, findet im Jahr 2019 der Gedenktag für die ermordeten Juden Europas statt. An diesem Tag werden in Bielefeld auf dem Platz zwischen Altem und Neuem Rathaus in der Zeit von 15 bis ca. 20 Uhr die Namen von mehr als 2.000 Jüdinnen und Juden verlesen, die vom Bielefelder Bahnhof aus in den Jahren 1938 bis 1945 in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert oder auf andere Weise ermordet wurden oder umgekommen sind.

Die Namenslesung und die Ausrichtung des Gedenktags wird von der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld organisiert.

Yom haShoa, gibt es in Israel seit 1951, er hat den Charakter eines ernsten nationalen Gedenktages. Zur Eröffnungszeremonie abends zu Beginn von Yom haShoa werden sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoa stehen.

Veranstalter: Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R.

Der Kleine Chor Bielefeld

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 um 17.00 Uhr

Chorkonzert: DAS HOHELIED SALOMOS (“Das Lied der Lieder”)

in der Synagoge Beit Tikwa der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld

Mit einem attraktiven Programm tritt der KLEINE CHOR BIELEFELD in seinem Mai-konzert auf. Die im jüdischen Taruch (bzw. im „Alten Testament“) enthaltene hochpoetische Sammlung zärtlicher bis schwärmerischer Liebesgedichte hat Komponisten von der Renaissance bis zur Gegenwart fasziniert und zu klangvollen Vertonungen angeregt. In dem Konzert bringt das 15-köpfige Vokalensemble eine Auswahl von ihnen zu Gehör. Komponisten der vier- bis fünfstimmiger Motetten und Liedsätze sind u. a. Leonhard Lechner, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Heinrich Schütz, Edvard Grieg und Maurice Duruflé.

Den KLEINEN CHOR BIELEFELD haben einige der heutigen Mitglieder 1999 gegründet. Die Leitung hat seit Ende 2014 Hans Werner Heymann.

Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang ist willkommen.

Samstag, 18. Mai 2019, 17 Uhr: Süsterkirche, Süsterplatz 2
Sonntag, 19. Mai 2019, 17 Uhr: Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107

Veranstalter:
Der Kleine Chor Bielefeld
Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R.

Rückblicke

Eindrücke von den Feierlichkeiten zum 10. Jubliläum

Feierstunde für Rabbiner Henry BrandtFoto: Tobias Barniske 

Würdigung des früheren Landesrabbiners Henry G. Brandt anlässlich seines 90. Geburtstages