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Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Hier können Sie einen Überblick über die neuen Ereignisse unserer Gemeinde bekommen und das aktuelle Informationsblatt der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld downloaden.

Aktuelle Bekanntmachung

» Einladung Jachad [PDF] (Achtung: Verschoben auf den 20. Juni 2021)

» Brief des Jugendzentrums [PDF]

Veranstaltungen + Termine

selbstverständlich - mit leerstellen
Klanginstallation von Marcus Beuter

Synagoge Bielefeld:
9.5.21 – 22.5.21
Gedenken zum Ende des 2. Weltkrieges am 9. Mai um 17 Uhr
Mo–Do 9–15 UHR

Bitte planen Sie für die Sicherheitskontrollen und für den Schnelltest ausreichend Zeit ein. Es können kleine Warteschlangen entstehen.

Jahnplatz:
17.6.21 – 1.7.21

selbstverständlich – mit leerstellen ist eine Klanginstallation von Marcus Beuter für den öffentlichen Raum. Sie wird zum Gedenken des Endes des 2. Weltkrieges am Sonntag, den 9.5.21 um 17 Uhr in der Synagoge Bielefeld zu hören sein. Und danach bis zum 22.5. Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr.

Jüdisches Leben ist in Deutschland seit über 1700 Jahren selbstverständlich. Es gehört zum hiesigen Kulturkreis dazu und bereichert damit die Vielschichtigkeit der Gesellschaft.

Es ist aber auch ebenso Teil der Geschichte, dass jüdisches Leben immer wieder unterdrückt wurde, dass es Gewalt gegen jüdische Gemeinden und Mitbürger gab bis hin zu dem Versuch das jüdische Leben in ganz Europa zu vernichten. Die Shoa hat Leerstellen hinterlassen. Leerstellen, die weit über den unfassbaren Verlust jedes einzelnen Menschen hinausgehen. Leerstellen in unserer Kultur, in unserer Gesellschaft.

Für eine Teilnahme am Gedenken ist eine Voranmeldung bei der Jüdischen Kultusgemeinde unter info@juedische-gemeinde-bielefeld.de mit Angabe der Anschrift notwendig.

Es erhalten nur 50 Personen zum Gedenken Einlass.

Es wird darum gebeten genügend Zeit für den Corona-Schnelltest einzuberechnen, der genauso wie das Tragen einer FFP2-Maske, Voraussetzung für eine Teilnahme ist.

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

LWL-Stiftung
LWL-Stiftung
Jüdische Gemeinde in Bielefeld - Logo
Jüdische Gemeinde haKochaw für den Kreis Unna e.V.

ISRAELTAG

am 20. Juni 2021 ab 12.00 Uhr

auf dem Gelände der Synagoge Beit Tikwa
Detmolder Straße 107, 33604 Bielefeld

Alle Interessierten erwartet ein vielfältiges Programm,

  • Bastelaktionen für Kinder
  • Grillen – koschere Würstchen in der Verkostung
  • Kaffee und Kuchen
  • Bücher- und Infotisch, CDs
  • Führungen durch die Synagoge bei Interesse
  • Offenes Singangebot - hebräische und jiddische Lieder mit Alke & Mathis Bauer

Eine Kooperation der Jüdischen Kultusgemeinde, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, verschiedener Einzelakteure und der VHS Bielefeld

» Flyer zum Israeltag am 20. Juni 2021 [PDF]

Eröffnung der Klanginstallation von Marcus Beuter
im öffentlichen Raum wahrscheinlich am Jahnplatz

am 17. Juni 2021 um 17.00 Uhr

anlässlich des Jubiläumsjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“

Die Klanginstallation wird bis zum 1. Juli 2021 zu hören sein.

LWL-Stiftung
LWL-Stiftung
Jüdische Gemeinde in Bielefeld - Logo
Jüdische Gemeinde haKochaw für den Kreis Unna e.V.

Mein blaues Klavier.

Gedichte von Else Lasker-Schüler, vertont von Bernd Wilden

#2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland

ELS 1909Für Gottfried Benn war sie "die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte". Tatsächlich gilt die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der deutschen Literatur.

Komponist Bernd WildenAls Beitrag zum Jubiläumsjahr 2021 anlässlich des 1700-jährigen Bestehens jüdischer Kultur und Geschichte in Deutschland möchte die Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld das einzigartige Werk Else Lasker-Schülers als besonderes Beispiel für den Beitrag jüdischer Künstler zur kulturellen Identität Deutschlands mit einer Auftragskomposition in den Fokus rücken. Der in Bielefeld lebende und über die Grenzen Deutschlands hinaus aufgeführte Komponist Bernd Wilden wird eine eigens für diesen Anlass zusammen gestellte Gedichtauswahl für Kammerorchester und Gesang vertonen. Aufführungen unter der Leitung des Komponisten finden im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Bielefeld am 26. September 2021 in der Synagoge Beit Tikwa in Bielefeld sowie am 29. September 2021 im Konzerthaus Detmold statt.

Das Projekt ist eines von 24 Projekten, die im Rahmen des Förderschwerpunktes der LWL-Kulturstiftung zum diesjährigen Festjahr „#2021 JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“ unterstützt werden. Wir danken auch der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung.

26.09.2021, 17.00 Uhr
Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107, 33604 Bielefeld Vorverkauf über die Jüdische Kultusgemeinde unter 0521-123083 oder info@juedische-gemeinde-bielefeld.de und an der Abendkasse; 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

ELS 190929.09.2021, 19.30 Uhr
Konzerthaus der HfM Detmold, Neustadt 22, 32756 Detmold
Vorverkauf Haus der Musik Detmold, Wallgraben 6, 32756 Detmold, Tel. 05231-302078, Kostenlose 24-Stunden-Ticket-Hotline: 0800-00-68745, und an der Abendkasse; 15 EUR, ermäßigt 10 EUR

Bildrechte „ELS 1909“: Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, Wuppertal
Bildrechte „Komponist Bernd Wilden“: Alejandro Arditi
Bildrechte „IMG_1822“ (Konzerthaus HfM Detmold): Hochschule für Musik Detmold

LWL Kulturstiftung
Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung

Unsere gemeinsame Erklärung gegen die AfD auf deutsch und russisch!

Rückblicke

Stolpersteinverlegung

Stolpersteinverlegung

Stolpersteinverlegung für den letzten Rabbiner Dr. Hans Enoch Kronheim und seine Familie vor seinem ehemaligen Wohnhaus „Am Goldbach 16“. Rabbiner Dr. Kronheim und seiner Familie gelang am 12. Juni 1939 noch die Ausreise in die USA.

Wenn ein Mitmensch Hilfe braucht
Bielefelder Religionsgemeinschaften werben für 20-Euro-Hilfspakete durch die Solidarische Corona-Hilfe

Wenn ein Mitmensch Hilfe braucht

Bielefeld, 28.5.2020. „Wenn ein Mitmensch Hilfe braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht, es zu tun.“ Der Satz aus dem Alten Testament (Sprüche Salomo, Kapitel 3,27) fasst in guter Weise zusammen, warum die vier großen Religionsgemeinschaften gemeinsam das Anliegen der Solidarischen Corona-Hilfe in Bielefeld unterstützen.

Die Idee der Solidarpakete ist eigentlich ganz einfach: Menschen mit geringem Einkommen (insbesondere Grundsicherungsempfänger) erhalten eine direkte Unterstützung in Form von 20-Euro-Einkaufsgutscheinen (maximal alle drei Monate). Dabei werden die regional gesammelten Spenden vollständig in der Region für die dort lebenden Menschen mit geringem Einkommen ausgegeben.

Franz Schaible, Vorsitzender der Stiftung Solidarität, freut sich sehr über das gemeinsame Engagement der Bielefelder Religionsgemeinschaften, die jetzt bei ihren Gemeindegliedern für eine Spende in Höhe eines Einkaufsgutscheins über 20 Euro – entweder für Lebensmittel oder für Drogerieartikel – werben.

Superintendent Christian Bald vom Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld spricht aus, was alle Vertreter eint: „Das Solidarpaket trifft sozusagen mitten in den Kern unseres Glaubens als Christen, Juden und Muslime. Denn Nächstenliebe ist eine fest in unserem jeweiligen Glauben verankerte Einsicht, Hilfe und Unterstützung den Menschen zukommen zu lassen, die Hilfe brauchen. Ohne danach zu fragen, ob sie einer Religion angehören oder nicht.“ Dies betonen auch Norbert Nacke, katholischer Dechant für Bielefeld und Amin Alich vom Bündnis Islamischer Gemeinden Bielefeld. Irith Michelsohn, Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld: „Wenn nicht jetzt, wann dann und wo sonst sollte sich zeigen, was uns verbindet. Sonst wären unsere Religionen hohl und leer.“

Spendenkarte für das Solidarpaket

Weitere Informationen zu den Solidarpaketen in Corona-Zeiten finden sich auf der Internetseite der gemeinnützigen Stiftung Solidarität inkl. Online-Spendenmöglichkeit: www.solidarpaket.de. Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE 36 3702 0500 5577 7777 77.

Foto (v.l.): Franz Schaible (Vorsitzender der Stiftung Solidarität), Sozialpfarrer Matthias Blomeier (Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld), Dechant Norbert Nacke (Katholisches Dekanat Bielefeld), Superintendent Christian Bald (Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld), Amin Alich (Bündnis Islamischer Gemeinden Bielefeld) und Irith Michelsohn (Vorsitzende Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld).

Baumfällarbeiten

Baumfällarbeiten auf dem Jüdischen Friedhof

Die Firma Baumfällservice Matthias Gerlach aus Oerlinghausen hat zum wiederholten Mal Baumfällarbeiten auf dem Friedhof der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld durchgeführt. Diese wurden leider durch Sturmschäden oder durch Pilzbefall an den Bäumen nötig.

Rede von Landtagspräsident André Kuper - November 2019

Rede von Landtagspräsident André Kuper
anlässlich der Gedenkfeier zum Pogrom 1938
am 10. November 2019, 12:00 Uhr
Jüdischer Friedhof Rheda Wiedenbrück

Anrede,

ich bin sehr dankbar dafür, dass wir uns heute die Zeit nehmen, um innezuhalten und zu erinnern an das, was vor mehr als 80 Jahren in unserem Land geschehen ist.

Synagogen brannten, Geschäfte wurden geplündert, jüdische Menschen gedemütigt, geschlagen und auch getötet. Das war keine Reichskristallnacht, das war eine Reichspogromnacht. Eine Nacht der auf Kopfsteinpflaster dröhnenden Nagelschuhe. Wir wissen das: Am Ende stand die Shoa. Beispiellos in der Geschichte.

Auch die Synagoge hier in Rheda wurde nicht verschont. Eine alte westfälische Landsynagoge, die 1803 geweiht wurde. Um drei Uhr morgens haben sie das Feuer gelegt. In der Nacht! Im Schutz der Dunkelheit! Im Bund mit der Finsternis! Wenn wir die Bilder heute sehen von den brennenden Synagogen, dann wissen wir: Alles war geplant.

Ich weiß nicht, ob es ein Foto von der brennenden Synagoge in Rheda gibt, aber es gibt eines von der in Bielefeld! Wenn wir die Bilder sehen heute, dann spüren wir: da ist mehr zerstört worden als Holz und Stein, als Dächer und Keller. Das war ein Angriff auf unsere Kultur! Das war ein Angriff auf die Zivilisation! Ein Angriff auf uns selber!

II.

Wir haben in diesem Jahr „70 Jahre Grundgesetz“ gefeiert.
70 Jahre Demokratie.
70 Jahre Menschenrechte.
70 Jahre Religionsfreiheit und Gleichheit aller Menschen.

Und vor diesem Hintergrund betrübt es uns in besonderer Weise, was wir vor einigen Wochen in Halle, in Sachsen Anhalt erlebt haben: Ein junger Mann schießt auf die Tür einer Synagoge. Er erschießt zwei Menschen. Er verletzt weitere Menschen. Und: Er zerstört damit nicht nur das Leben anderer, sondern auch sein eigenes Leben und das seiner Familie.

Es ist nicht die einzige antisemitische Tat in unserem Land! In den Tagen nach diesem Terrorakt veröffentlichte eine Zeitung eine Liste mit antisemitischen Taten aus diesem Jahr! Von München bis Kiel! Juden werden bedroht, ihre Kippoth werden heruntergerissen, sie werden bespuckt und geschlagen.

Sie alle kennen die sog. „Stolpersteine“ von Gunter Demnig. Auch hier in Ostwestfalen erinnern sie vor den Häusern an deportierte und ermordete jüdische Bewohner. Beinahe täglich werden solche Steine ausgegraben und gestohlen. Nicht nur in Deutschland, auch beispielsweise in Italien (Rom). Gunter Demnig schätzt die Zahl dieser zerstörten Steine auf eine Zahl im hohen dreistelligen Bereich. (bis 2017 waren es 630)
Das ist unvorstellbar!

Meine Damen und Herren, gegen all das stehen wir auf. Das lassen wir nicht zu! Da sind wir gefordert, auch hier in Rheda-Wiedenbrück.

„Israel ist unser Unglück. Schluss damit“ – Hieß es zweideutig auf einem Wahlplakat der Partei „Die Rechte“ in Dortmund und in anderen Städten. So zweideutig, dass die Justizbehörden gesagt haben, es ist nicht eindeutig antisemitisch. Aber wir wissen, dass es antisemitisch gemeint ist.

Und es ist wenigstens menschenverachtend, wenn dieselbe Partei mit dem Slogan wirbt: „Wir hängen nicht nur Plakate!“
Meine Damen und Herren, das ist nicht weniger als das Wahlversprechen der Wiedereinführung der Todesstrafe!

Wer Wind sät, wird Sturm ernten – so heißt es in der Bibel. Und damit bin ich bei der Ableitung: Aus Worten werden Taten. Unsere Sprache verrät unsere Absicht. Und wer den Nationalsozialismus als „Vogelschiss der Geschichte“ bezeichnet, der, meine Damen und Herren, hat keine guten Absichten im Blick auf unser Land und seine Aussöhnung mit Israel und seinen jüdischen Bürgern hier.

Längst sind die Opfer der Rechtsradikalen nicht allein ausländische oder jüdische Menschen. Denken Sie an den Mord an Walter Lübke in Kassel! In Deutschland werden wir Stürme verhindern – und wir werden auch einen neuen Stürmer verhindern, jedwede Art rechtsradikaler Propaganda in Zeitungen wie im Internet!

III.

Heute haben wir uns an dieser Stelle als Demokraten zusammengefunden. Wir stehen alle hier auf dem Boden der Grund- und der Menschenrechte! „Nie wieder!“ – das ist nicht bloß ein Spruch auf irgendeinem Transparent. Sondern damit ist es uns ernst! Wir mögen unterschiedliche Ämter haben, verschiedenen Kirchen oder Parteien angehören. Aber wir sind uns einig darin,

  • dass der Weg Deutschlands in die Zukunft nur über den schweren Blick in die Erinnerung möglich ist.
  • dass er nur als ein demokratischer Weg möglich ist.
  • und dass er nur als ein Weg mit Israel möglich ist und nicht gegen oder ohne Israel.

Und deshalb sage ich: Das hier heute ist keine Folklore! Das ist nicht bloß ein Blick in unsere dunkle Vergangenheit! Das hat mit uns und unserer Freiheit zu tun. Das ist eine Demonstration der Freiheit! Das ist eine Ansage!

  • Wir dulden nicht, was wir in Halle gesehen haben im Oktober.
  • Wir dulden nicht, was in Chemnitz vor einem Jahr passiert ist: Hier wird kein jüdisches Restaurant überfallen. Wir werden wachsam sein und wehrhaft!

IV.

  • Auch vor diesem Hintergrund bin ich dankbar, dass das Präsidium des Landtages vor einigen Wochen die Gedenkstätte Auschwitz besucht hat.
  • Ich bin dankbar dafür, dass wir dort jungen Menschen aus unserem Land begegnet sind, Schülerinnen und Schülern, die sich mit der Geschichte der Juden in Europa, mit der Shoa und dem Nationalsozialismus beschäftigen.
  • Ich bin dankbar dafür, dass wir am kommenden Dienstag im Düsseldorfer Landtag eine Veranstaltung haben können, die sich mit der Geschichte des Jiddischen befasst. Es wird eine Lesung geben, einen Vortrag zum Jiddischen und es werden Jiddische Lieder gesungen.
  • Im Januar wird der Landtag an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren erinnern.

V.

Meine Damen und Herren,

an einem Tag und einem Ort wie diesem kommen einem viele Dinge in den Kopf, die bleibende Aufgaben sind. Die größte dieser Aufgaben, davon bin ich überzeugt, ist es, die europäische Einigung weiter voranzutreiben.

Jede nationalstaatliche Lösung, jeder Sonderweg wirft uns ein großes oder ein kleines Stückchen zurück auf dem Weg, der mit den beiden Worten Frieden und Freiheit umschrieben und flankiert ist.

Eine Gedenkfeier, meine Damen und Herren, wirft den Blick zwar zurück auf das unabänderlich Geschehene! Aber eine Gedenkfeier richtet den Blick zugleich nach vorn und beschreibt Perspektiven.

In diesem Sinne müssen wir das Schwere aushalten, aber wir sind nicht gelähmt. Wir stehen an einem Tag wie diesem besonders eng an der Seite unserer jüdischen Bürgerinnen und Bürger!

Wir sind einfach dankbar, dass es sie gibt!

Eindrücke von den Feierlichkeiten zum 10. Jubliläum

Feierstunde für Rabbiner Henry BrandtFoto: Tobias Barniske 

Würdigung des früheren Landesrabbiners Henry G. Brandt anlässlich seines 90. Geburtstages